Eine ambulante Narkose ist für Sie nicht weniger sicher als eine Narkose im Krankenhaus. Sind bei einem Patienten Komplikationen zu erwarten, wird die Operation ohnehin im Krankenhaus vorgenommen. Dass die meisten Patienten mit gemischten Gefühlen oder gar Angst der Narkose entgegensehen ist ganz normal. Mit Medikamenten in einen Tiefschlaf versetzt zu werden und nicht mehr selbst zu atmen ist schließlich keinesfalls alltäglich. Dank modernster Medikamente, stetiger Fortbildung und interner Qualitätskontrollen ist Ihr Risiko an einer Narkose zu versterben kaum geringer als das Risiko eines Menschen, der sich keiner Narkose unterzieht [1]. Sprechen Sie mit uns über Ihre Ängste. Im persönlichen Gespräch können wir hoffentlich alle Ihre Sorgen ausräumen.

Wie bei Kindern üblicherweise angewendet, ist es auch für Erwachsene jederzeit möglich, schon einige Zeit vor der Narkose ein Medikament zu bekommen, dass die Angst deutlich reduziert.

Ansprechpartner bei möglichen Komplikationen oder Fragen nach der Narkose

Nach Ihrer Narkose erhalten Sie von Ihrem behandelnden Narkosearzt ein Merkblatt, auf dem Ihnen ein Ansprechpartner für den Notfall mit entsprechender Telefonnummer genannt wird. Sollten Sie also etwas Ungewöhnliches an sich bemerken, das im Zusammenhang mit der Narkose stehen könnte, rufen Sie uns gerne an. Innerhalb der üblichen Sprechzeiten steht Ihnen auch das Praxisteams Ihres Operateurs für Rückfragen zur Verfügung, sollten Sie eine Frage haben, die nichts mit der Narkose zu tun hat. Sollten Sie nachts oder am Wochenende mit einem Arzt sprechen wollen, wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117.

In dringenden, ernsten Fällen ist die Notfallnummer 112 Ihr Ansprechpartner.

1. Schiff, J.H., et al., Major incidents and complications in otherwise healthy patients undergoing elective procedures: results based on 1.37 million anaesthetic procedures. Br J Anaesth, 2014. 113(1): p. 109-21.